FTX weist milliardenschwere Forderung von 3AC-Liquidatoren zurück
Das juristische Team von FTX hat eine Forderung über 1,53 Milliarden US-Dollar zurückgewiesen, die von den Liquidatoren des gescheiterten Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC) gestellt wurde. Der Streit dreht sich um riskante Hebelgeschäfte, die vor dem Zusammenbruch beider Unternehmen während der Marktabschwächung 2022 getätigt wurden. Gerichtsunterlagen zeigen, dass 3AC im Juni 2023 zunächst versucht hatte, diese Forderung geltend zu machen. FTX argumentiert, dass die Forderung unbegründet Sei und weist darauf hin, dass die Transaktionen im Rahmen der damaligen Marktbedingungen erfolgten. Dieser Fall unterstreicht die komplexen rechtlichen Auseinandersetzungen, die aus dem Krypto-Marktcrash von 2022 resultieren. Beobachter erwarten, dass ähnliche Fälle in den kommenden Monaten vor Gericht landen könnten, da die Aufarbeitung der damaligen Ereignisse weiterhin im Gange ist.
FTX-Anwälte weisen 1,53-Milliarden-Dollar-Forderung von 3AC-Liquidatoren zurück
Das juristische Team von FTX hat formell eine Forderung über 1,53 Milliarden US-Dollar zurückgewiesen, die von den Liquidatoren des gescheiterten Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC) gestellt wurde. Der Streit dreht sich um riskante Hebelgeschäfte, die vor dem Zusammenbruch beider Unternehmen während der Marktabschwächung 2022 getätigt wurden.
Gerichtsunterlagen zeigen, dass 3AC im Juni 2023 zunächst 120 Millionen US-Dollar aus der FTX-Insolvenzmasse forderte, später jedoch die Forderung auf 1,53 Milliarden US-Dollar erhöhte. Der Hedgefonds behauptet, FTX habe seine Positionen liquidiert, um eigene Verbindlichkeiten zu decken, was den Zusammenbruch von 3AC beschleunigt habe. FTX entgegnet, dass es sich dabei um gescheiterte Spekulationen handele – nicht um rückforderbare Transfers.
Der Insolvenzrichter John Dorsey in Delaware hatte die Forderung von 3AC im März zunächst zugelassen. Der am Freitag eingereichte Widerspruch von FTX bezeichnet die Forderung als "unlogisch" und argumentiert, dass Gläubiger nicht für Verluste aus 3ACs gescheiterten Wetten auf steigende Kryptokurse aufkommen sollten.